Mittwoch, 25.03.2026
MinsKi: "Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes"
Heddesdorfer Str. 84, 56564 Neuwied
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigt das Minski-Team in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Neuwied den Film “Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes”.
Die Dokumentation von Max Ahrens und Maik Lüdemann begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, bei dem ziviles Engagement gegen eine andauernde humanitäre Krisensituation ankämpft, und schildert die Zustände in Europas Flüchtlingslagern und an den Außengrenzen. Dass diese Bilder emotional teils schwer zu ertragen sind, sollte nicht verschwiegen sein. Gleichzeitig zeigt der Film die sich verändernde politische und gesellschaftliche Entwicklung auch in Deutschland. Dabei kommen nicht nur Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Aktivist*innen zu Wort, sondern es wird auch denen eine Stimme gegeben, welche die Folgen einer Einwanderungspolitik direkt betreffen.
Mit einem kritischen Blick, der seine klare Agenda zwar nicht verschweigt, aber dadurch auch nicht unwichtiger wird, fordert der Film dazu auf, die zunehmende Radikalisierung und den Rechtsruck in der Migrations- und Asyldebatte zu hinterfragen und Alternativen zu entwickeln, die der Realität von Migration in einer von Krisen behafteten Welt gerecht werden können.
Deutschland 2025
Buch und Regie: Max Ahrens, Maik Lüdemann
Tickets kosten für 7 Euro (ermäßigt für Schüler/-innen und Inhaber JULEICA-Karte: 5 Euro) und sind an der Kinokasse oder online unter www.kinoneuwied.de erhältlich.



