Burgruine mit Schlossgarten
Hochstraße / Stadtgraben, 56626 Andernach
Der Schlossgarten Andernach verbindet die um 1200 begonnene, 1689 zerstörte und heute besterhaltene kurkölnische Stadtburg am Mittelrhein mit dem Konzept der „Essbaren Stadt“. Zwischen alten Bäumen wachsen frei zugänglich Obst, Gemüse und Kräuter. Zu den Besonderheiten zählen eine Kanonenkugel-Pyramide aus dem Dreißigjährigen Krieg sowie regelmäßige Feste wie das Bäckerjungenfest und der Halunkenmarkt vor historischer Kulisse.
Der Schlossgarten von Andernach präsentiert sich als grüne Oase inmitten der Stadt und verbindet lebendige Natur mit historischen Mauern. Als Teil des städtischen Konzepts der „Essbaren Stadt“ wachsen rund um die Burg sowie zwischen blühenden Beeten und alten Bäumen frei zugängliche Obst- und Gemüsebeete sowie Kräuter. Der Garten gehört der Stadt und somit allen Bürgern – Pflücken ist hier ausdrücklich erlaubt.
Im Zentrum erhebt sich die eindrucksvolle Burgruine, die einst die Verteidigungskraft nach außen verstärkte und die Herrschaft des Erzbistums nach innen sichern sollte. Letzteres gelang nicht immer: In den Jahren 1359 und 1365 belagerten und eroberten aufständische Bürger die Anlage jeweils bei einem „Sturm auf die Stadtburg“. Während des Dreißigjährigen Krieges fielen hier schwedische Truppen ein; aus dieser Zeit stammen auch die Kanonenkugeln, die im Schlossgarten zu einer Pyramide aufgeschichtet sind. 1689 wurde die kurfürstliche Burg schließlich im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört.
Heute dienen die Anlage und der Garten als beliebte, romantische Kulisse für Selfies und unvergessliche Hochzeitsfotos. Das Obergeschoss des Wohnturms wird zudem als Trauzimmer genutzt.







